Wie breitet sich Krebs aus?

Wie erstellt man einen Markennamen? Wie beginnt man ein Unternehmertum? Wie breitet sich Krebs aus? Dies sind nur einige der Fragen, die die Menschen beschäftigen. Bei einem ihrer Forschungsprojekte über Hirnkrebszellen konnten Wissenschaftler in einem kanadischen Labor wertvolle Informationen gewinnen. Dazu führten sie experimente an Menschen mit Glioblastom (einem Hirntumor, der normalerweise in der Hirnrinde oder in der rechten oder linken Gehirnhälfte wächst) durch. Professor Janusz Rak, der Leiter der Studie und ein leitender Forscher am SEDH des kanadischen Labors, sagte, dass Onkogene über Exosomen miteinander kommunizieren, um die Körperzellen wirksamer anzugreifen.

Exosomen (oder extrazelluläre Vesikel) sind mit Makromolekülen gefüllte Zellen, die bei der interzellulären Kommunikation eine Rolle spielen. Für diejenigen, die mehr über die Ergebnisse dieser Studie erfahren möchten, stehen sie in einer der wissenschaftlichen Zeitschriften der American Society for Biochemistry and Molecular Biology (genauer gesagt in der "Molecular & Cellular Proteomics") zur Verfügung. Makromoleküle, die in extrazellulären Vesikeln enthalten sind, sind in der Lage,

das

Verhalten der Körperzellen zu verändern (sie können ihnen z.B. befehlen, benachbarte Organe zu besiedeln oder in organisches Gewebe einzudringen).

Professor Janusz Rak hat entdeckt, dass allein das EGFRvII-Gen (ein Onkogen) Tausende von Makromolekülen in Exosomen besiedeln und so den Informationsaustausch zwischen Zellen verändern kann.

Die Blockierung der Kommunikation zwischen Zellen ist notwendig, um Krebs zu bekämpfen

Seit mehreren Jahren arbeiten Wissenschaftler daran, krebserregende Zellen so schnell wie möglich zu identifizieren oder ihr Fortschreiten durch den Körper zu verlangsamen. Mit dieser Entdeckung hoffen sie, die Übertragung von Botschaften zwischen extrazellulären Vesikeln und krebserregenden Zellen verhindern zu können. Es sei darauf hingewiesen, dass die Wissenschaftler zur Diagnose der Krankheit bereits Exosomen verwendeten (Exosomen lassen sich beispielsweise in Blutproben nachweisen). Die Forscher des kanadischen Labors planen, die mit den extrazellulären Vesikeln verbundenen Makromoleküle zu nutzen, um neue Experimente durchzuführen und Therapien für alle Formen von Krebs zu entdecken.

Obwohl Menschen im Alter zwischen 45 und 70 Jahren ein hohes Risiko haben, ein Glioblastom zu entwickeln, ist zu beachten, dass dieser Tumor auch andere Altersgruppen betreffen kann. Leider hat sie eine der niedrigsten Überlebensraten. Seine Ursachen bleiben vorerst unbekannt.

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